Polizei-LM PPS
Aktuelles - Schießen

Pistole-Glock19Bereits zum 5. Mal (und vielleicht letzten Mal) wurde die Landesmeisterschaft im praktischen Pistolenschießen auf der Polizei-Schießstätte in Süßenbrunn vom 15. bis 17. Mai 2018 ausgetragen.
Fotos und die komplette Ergebnisliste auf der Homepage des PSV St. Pölten unter www.zaps.at

Heuer wurde wirklich die gesamte Schießstätte ausgenutzt und 8 völlig unterschiedliche Stages (Übungen) mit einer Mindestschussanzahl von 130 Schuss aufgebaut.
An den zweieinhalb Tagen fanden 170 Schützen den Weg nach Süßenbrunn. Je eine Polizeimannschaft aus Vorarlberg, Oberösterreich, Wien, Burgenland sowie einige niederösterreichische Mannschaften ebenso wie 2 Mannschaften der tschechischen Polizei waren ebenso vertreten wie Gäste aus mehreren Justizanstalten. Ca. 40 geladene Gäste komplettierten das starke Teilnehmerfeld.
Bei Übung 1 auf dem 100 Meter Stand wurde durch die Mitnahme von 2 Gewichten die sichere Verwahrung im Holster überprüft. Außerdem konnte der Schütze verschiedene Positionen und Distanzen zu den jeweiligen Zielen wählen wobei bei jedem Positionswechsel die Gewichte mitgenommen werden mussten.
Erstmals wurde auch die Wiese zwischen den verschieden Ständen miteinbezogen. Hier war die zweite Übung aufgebaut, hieß „Stufen“ und erforderte mind. 10 Schuß. Bei der nächsten Übung (2b) mussten die Ziele auf der rechten Seite nur mit der rechten Hand, die Ziele auf der linken Seite nur mit der linken Hand beschossen werden.
Stage 3 war eine IPSC Schießübung mit einer „Schranke“ welche durch Treffen eines Poppes auf ca. 25 Meter Entfernung den kurzen Weg freigab. Sollte dieser Popper nicht beschossen oder getroffen werden, musste ein gewaltiger Umweg in Kauf genommen werden. Wie beim IPSC Schießen üblich, gab es bei dieser Übung einige verschiede Lösungsmöglichkeiten.
Diesmal fix eingeplant war der „Stahl-Präsidenten“ als 4. Übung zu schießen. Fünf Stahlziele möglichst rasch treffen – Magazinwechsel – nochmals die 5 Platten. Fertig!
Die fünfte Übung war mit angelegter Schutzweste zu absolvieren. Dabei wurde den Kollegen die Verwendung der Geschossschutzweste, welche in jedem Streifenwagen mitgeführt wird, vorgeschrieben. Die neuen Erfahrungen mit angezogener Schutzweste selbst verwinkelte Schießpositionen zu lösen waren bei den Teilnehmern überwiegend positiv.
Stage Nr. 6 bot die Möglichkeit, die im Streifenwagen mitgeführte MP88 zu verwenden. Die restlichen drei Schießpositionen konnten vom Schützen aus den angebotenen 4 restlichen Bereichen selbst gewählt werden. Dabei war wieder die Wahlmöglichkeit: relativ angenehme Schießhaltung – weite Entfernung oder Annäherung an die Ziele – dafür ungünstige Schießpositionen.
Nachdem das Beste immer zum Schluss kommt: Übung Nr. 7 auf dem 200 Meter Stand! Jeder Schütze bekam ein brandneues StG77 A3, mit dem eine „Tirax“ Scheibe auf anfänglich 150 Meter Entfernung beschossen werden musste. Aus der gleichen Position waren auch zwei Fallplatten und eine Papierscheibe mit 2 Schuss zu beschießen. Dann der Wechsel zur nächsten Schießposition, in welcher wieder einmal das „Tirax“ Ziel mit dem StG77 und die mind. 4 Schuss mit der Glock zu schießen waren. Danach Wechsel zur nächsten Schießposition, StG77.
Bei jedem Wechsel musste der Schütze quer über die Schießbahn zur linken Mauer laufen bevor er die nächste Schießposition einnehmen konnte. Bis zur letzten (5.) Schießposition hatte der Schütze ca. 250 Meter zurückgelegt und musste mit der Maximalzeit von 2 Minuten auskommen. Hier kam es vor allem auf konzentrierten Waffenwechsel unter Zeitdruck an. Bei jeder Schießposition konnten maximal jeweils 25 Punkte gesammelt werden. Am Ende der Übung verlangten dann einige Teilnehmer nach einem Sauerstoffzelt!
Am Mittwoch waren eine Klasse aus dem Bildungszentrum NÖ unter der Führung von CI Stockner am Start und ein GAL aus Traiskirchen mit CI Brunner. Speziell für die fast fertigen Schüler aus den Bildungszentren war dieser Bewerb sicher eine tolle Erfahrung!
Die gesamte Trefferdokumentation und Auswertung wurde über Tabletts am Stand direkt in den Auswertecomputer gesendet, sodass fast in Echtzeit die aktuellen Ergebnisse vorlagen.
Bei der Siegerehrung am 17. Mai konnten wir wieder zahlreiche Schützen in freudiger Erwartung auf die Ergebnisbekanntgabe begrüßen.
Zum Abschluss wurden unter allen Startern verschiedene Sachpreise verlost. Den Hauptpreis, eine nagelneue Glock 17 Gen5 von der Fa. Kettner St. Pölten, gewann Insp. Klara SKOPAL von der PI beim SPK 16.
Das Wetter war heuer durchwachsen, dennoch konnten wenige, aber würdige Sieger gekürt werden und alle Teilnehmer für sich selbst wieder etwas gelernt haben, kann diese Veranstaltung als absolut gelungen bezeichnet werden.
Danke an alle Mitarbeiter, freiwillige Helfer, Sponsoren und natürlich auch an die fairen und kameradschaftlichen Sportler!

Autor Reinhard Arlt

 

 
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