Kilimanjaro 2010 PDF Drucken E-Mail
Archiv - Bergwandern

Besteigung des Kilimanjaro 5895m!

Nach monatelangem Training war es so weit.
Der Flug am 02. Jänner 2010 von Wien über Zürich und weiter nach Nairobi war ohne nennenswerte Verspätungen verlaufen.

Am 2. Tag hatten wir eine fünfstündige Busfahrt von Nairobi durch die Ostafrikanische Savannenlandschaft nach Arusha/Tanzania mit Grenzübertritt in Namanga. Übernachtet haben wir in Arusha.
Am 3. Tag fuhren wir mit dem Bus in den Arusha Nationalpark zum Momella Gate auf 1500m, Ausgangspunkt für die Mt. Meru Besteigung, wo Träger und Parkranger warteten. Zuerst gingen wir über offenes Grasland (fast immer an Büffelherden und Giraffen vorbei), dann durch den Bergwald zur Miriakamba Hütte auf 2500 m, 4-5 Stunden Gehzeit.
Kilimanjaro2
Am 4. Tag stiegen wir durch den dichten Bergurwald, der später in einen meterhohen Erikabuschwald überging, zum Saddle Hut (ca. 3600 m, 4-5 Std. Gehzeit). Am Nachmittag wurde noch zur Akklimationsverbesserung der Little Meru, 3820m, Aufstieg 1 Stunde bestiegen.
Der 5. Tag war der Gipfeltag, des Mount Meru (4566m). Technisch war er leicht, aber es war ein anstrengender Anstieg (5-6 Std.) auf dem „kleinen Nachbarn des Kili“, bei dem sich die Höhe deutlich bemerkbar machte. Wir hatten einen weiten Blick hinüber zum Kilimanjaro und auf die Savannen Ostafrikas. Danach hatten wir den Abstieg zum Saddle Hut und nochmalige Übernachtung zur weiteren Verbesserung der Höhenanpassung.
Am 6. Tag stiegen wir auf dem bekannten Weg durch den Bergwald zurück zum Mirakamba Hut und weiter zum Momella Gate. Es wurden die Guides und Träger verabschiedet und wir kehrten nach Arusha zurück.


Jetzt hatten wir endlich den 7. Tag vor uns, Aufbruch zum Kilimanjaro. 11/2 Std. Fahrt ins Dorf Machame und weiter zum Machame Gate (1800m, Nationalpark – Registrierung); Zusammentreffen mit dem einheimischen Begleitteam (Guide(s), Koch, Träger). Aufstieg durch eindrucksvollen Regenwald zum Machame Hut (3000 m, 5 – 6 Stunden).
Am 8. Tag ging es durch einen Erikabuschwald und steiles Grasland mit den ersten Senecien (Palmenbäume) zum Shira Hut (3880 m, 4 – 5 Std.) am Shira Plateau. Die Zelte wurden bei der nahe gelegenen Höhle aufgestellt.
Am 9. Tag hatten wir den Aufstieg über die weite Lavasteinwüste bis ca. 4500 m knapp vor dem Lava Tower und Abstieg entlang der Südseite des Kibo zum Barranco-Camp (3980 m, ca 6 - 7 Std.). Sehr eindrucksvolle Etappe zum landschaftlich schönsten Lagerplatz der Route. Waschgelegenheit gab es beim nahe gelegenen Bach.

Kilimanjaro1
Der 10. Tag hatte eine steile Geländestufe zum South Summit Circuit unter den Gletschern des Kilimanjaro und gemütlich weiter ins Karanga Valley (4000 m, ca. 4 Stunden). Camp beim „Senecienbach.
Den Aufstieg zum Camp beim Barafu Hut ( 4600 m, ca. 4 Std.) mit weitem Blick auf die SO-Seite des Kili und hinüber zum Mawenzi hatten wir am 11. Tag. Es war die letzte Zeltnacht vor dem Gipfel.
Am 12. Tag war es soweit, nächtlicher Start (um 01.30 h) zum Aufstieg (ca. 1300 hm) über die steilen Geröllfelder der oberen Mweka-Route durch das South East Valley zum Kraterrand beim Stella Point (5745m). Nach letzten anstrengenden 150 hm auf dem Normalweg ist endlich der Uhuru Peak (5895 m) erreicht. Kilimanjaro-Hauptgipfel und höchster Punkt Afrikas (Aufstieg 7-8 Std.) Nach der Gipfelrast hatten wir einen raschen „Schotterabstieg“ zum Barafu (4600m 2-3 Std) und danach noch 3 – 4 Std. weiter zum Mweka Hut (3100 m) wo wir müde aber glücklich in unserem Zelt nächtigten.
Ab dem Gipfeltag am Kili war das Wetter hervorragend. Vorher leider immer Regen.

Mit einem herzlichen
Berg heil!
Josef Kalteis

 
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