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Archiv - Bergwandern
Donnerstag, den 19. August 2010 um 23:56 Uhr
Großglocknerbesteigung 2010
3_Glocknerbesteigung_2010Erlebnis Großglockner!
Einzigartig in seiner majestätischen Kraft zeigt sich der Großglockner, mit 3.798m der höchste Berg Österreichs und unbestritten das atemberaubendste Naturdenkmal der Region.




Am 7. September 2010 um am frühen Nachmittag trafen sich Franz Hörmann des PI Eggenburg Helmut Scheidl und ich beim Lucknerhaus auf 1.920m.

Unser Ziel war es den Glockner in 1 ½  Tage auf dem Normalweg zu besteigen,
Mit Steigeisen, Pickel und Hüftgurt im Gebäck ging´s danach über breit angelegten Wanderpfaden in Richtung Lucknerhütte. Erst jetzt wurde der Weg schmäler und natürlich auch steiler. Mit dem vielen Gepäck am Rücken wurde es immer schwerer. Aber wir erreichten die Stüdlhütte in 1 Std und 50 min.  
Da es sich doch um eine Hochalpine Wanderung bzw. teilw. Klettertour handelte, wurde der staatl. Geprüfter Bergführer Bertl Seidl aus der Steiermark engagiert, der sich.um 18.00 Uhr auf der Stüdlhütte zu uns gesellte.
Wir hatten alle vier Halbpension, die sich später bezahlt gemacht hatte, da wir Abends ein Menü bekamen, das in einem 4 Sterne Hotel nicht besser hätte sein können.
Sonntag 8.September.2010
Um 6.30 Uhr starten wir nach einem kurzen Frühstück zu unserem Gipfelanstieg. Ein kleiner Wanderpfad führt uns auf den Ködnitzkees unterhalb des Großglockners. Hier ziehen wir unser Steigeisen an und queren das Gletscherbecken zu einem kurzen Felsanstieg, der mit Drahtseilen versehen ist. Die höchste Hütte in Osttirol liegt wie ein Adlershorst auf einem Felsvorsprung, die wir über einen weiteren Felsanstieg erreichen. Nach einer kurzen Rast und Rundumblick (das Wetter war hervorragend) gingen wir über´s Glocknerleit´l  das ist ein sehr steiles Schneefeld hinauf in Richtung Kleiner Glockner. Dieser Streckenabschnitt war sehr beschwerlich, da sehr viele Gleichgesinnte zur gleichen Zeit auf dem Gipfel sein wollten, was jedoch nicht möglich war, da die Glocknerscharte ziemlich steil abwärts bzw. aufwärts ging. Noch dazu gab es da eine Engstelle die kaum zu zweit zu überwinden war.
7_Glocknerbesteigung_2010Da wir jedoch vermutlich den "besten Bergführer" hatten, konnten wir an die vielen Bergsteiger vorbeiklettern und somit eine Stunde früher das Ziel, den Glocknergipfel 3798m um 09.50 Uhr erreichen. Dieses Gefühl war ein irres, fast so wie am Kili. Ich konnte mich von den Rund um blick nicht satt sehen. Es wurden natürlich Fotos fürs Familienalbum geschossen. Nach ca. 20 min ging es wieder abwärts, da sich bereits der Himmel wieder von der anderen Seite zeigte. Es zogen schon Nebelschwaden von der Adlersruh herauf.
Vielleicht war es auch gut so, da wir die gefährlichen Stellen nicht so ausmachen konnten.
Die Anspannung konnte ich erst auf der Hütte „Adlersruh“ bei einem guten Glas Bier ablegen. Es war einfach ein unbeschreibliches Gefühl, dass man nicht so schnell wieder am eigenen Leib verspürt.
Von der Adlersruh ging es danach wieder steil bergab in Richtung Lucknerhaus, wo wir unsere Fahrzeuge abgestellt hatten.
Ich wünsche jeden Bergwanderer, auch so schöne Erlebnisse und „BERG HEIL“
Sepp Kalteis











 
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